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OGBL-ACAL befürchtet virtuellen Arbeitsmarkt |
4. März 2007 Ausflaggen belgischer Transporteure
Immer mehr Transportbetriebe flaggen derzeit aus und öffnen eine Firma im Großherzogtum Luxemburg.
Die belgischen Betriebe lassen sich in Luxemburg nieder, obwohl die Grundlöhne für Lkw-Fahrer hier höher sind als in Belgien.
Womit bewiesen wäre, dass der Standort Luxemburg durchaus kompetitiv ist.
Die zunehmende Niederlassung ex-belgischer Transportbetriebe bereitet jedoch auch Probleme. Gegenwärtig führt der OGBL-ACAL Streitfälle gegen 13 aus Belgien stammende Unternehmen, die vor allem elementare Grundregeln des allgemeingültigen Kollektivvertrags missachten. Auch intervenierte der OGBL-ACAL bereits bei der Zollverwaltung wegen des Überladens der Lkws einer größeren Transportfirma mit Sitz in Weiswampach.
Außerdem befürchtet der OGBL-ACAL das Anwachsen eines virtuellen Arbeitsmarktes und somit eine Verzerrung der Statistiken betreffend die real in Luxemburg geschaffenen Arbeitsplätze. Denn viele belgische Unternehmen stammen nicht aus dem Grenzgebiet, sondern aus Flandern. Zahlreiche Fahrer, die bislang beim OGBL vorstellig wurden, kommen so gut wie nie nach Luxemburg, wissen nicht einmal wo ihr Arbeitgeber den neuen Geschäftssitz hat.
Mitgeteilt vom OGBL-ACAL
am 2. März 2007
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